604

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Folge 604 vom 27. Oktober 1994

Handlung[Bearbeiten]

Als Michael Gundlach zufällig durch eine Bildergalerie schlendert und vor einem bestimmten Bild stehenbleibt, staunt er nicht schlecht, als sich zufällig auch Claudia Wedemeier zu ihm gesellt. Er meint, es wäre ein merkwürdiger Zufall, dass sie beide vor demselben Bild stehenbleiben. Michael erzählt ihr, dass es ihn immer in die Galerie ziehen würde, wenn ihm etwas besinnlich zumute ist. Claudia geht es ganz genauso und beide merken, dass sie etwas gemeinsam haben. Michael fragt sich, warum die Mutter auf dem Bild das Kind immer an die linke Seite drücken würde und Claudia meinte, weil dort die Herzseite sei. Michael nickt und antwortet, dass die Natur sich schon besondere Wege suchen würde. Nachdem sie über das Bild etwas philosophiert haben, lädt Michael Claudia zum Essen ein. Doch als er den Fasan vorschlägt, ist Claudia alles Andere als begeistert und sie entschließen sich beide, lieber zu Michael nach Hause zu gehen.

Claudia und Michael in der Galerie

Dort kocht Claudia für die beiden und Michael ist begeistert. Claudia erzählt ihm, dass sie doch sehr gerne für ihn gekocht hätte und beide albern ziemlich herum, bis sie sich rüber auf die Couch setzen. Dort folgt Claudia Michaels Blick auf sein Hochzeitsbild mit Iris und sie bemerkt, dass Iris eine sehr schöne Frau gewesen war. Michael schüttet ihr sein Herz aus und erzählt ihr, dass er seit dem Tod von Iris öfters von Depressionen heimgesucht werde und dass er ihren Tod wohl nie verwinden würde. Er schmeichelt Claudia sogar und entgegnet, dass er seit langer Zeit die Gegenwart eines Menschen nicht als so heilsam und angenehm empfunden hatte wie bei Claudia. Beide werden sich bewusst, wie einsam sie doch eigentlich sind und Michael gibt zu, dass er froh sei, seinen Beruf und seinen kleinen Dominik zu haben und somit gebraucht zu werden. Auch Claudia meint, dass ihre Scheidung zwar nicht so schmerzhaft war wie der Verlust von Michaels Frau, aber dennoch könnte sie ihn sehr gut verstehen.

Am nächsten Tag kommt Elisabeth in Michaels Praxis, um sich noch einmal bestätigen zu lassen, dass sie wieder arbeiten könnte. Michael meinte, dass er keine Einwände mehr hätte und sie nur noch auf das psychologische Gutachten warten würden. Elisabeth sagt zu Michael, dass es für sie sehr erschreckend war, dass sie sich für eine ganze Zeit an Nichts mehr erinnern konnte und dass sie sogar drauf und dran gewesen war, einen wildfremden Mann zu heiraten. Sie meint, sie könnte sich heute nicht mehr vorstellen, von jetzt auf gleich eine Gefühlsbeziehung zu einem Fremden aufzubauen. Michaels Blick verklärt sich. Er lächelt sie an und meint nur leise. „Ich schon!“ Natürlich ahnt Elisabeth etwas und will sofort wissen, was es damit auf sich hat. Er erklärt ihr, dass es eben passieren würde und so Etwas tatsächlich geben würde. Dann erzählt er von seiner neuen Nachbarin. Allerdings wäre es nicht so, wie Elisabeth jetzt sicher denken würde. Aber Elisabeth nimmt ihm das natürlich nicht ganz ab. Doch Michael wiegelt ab und meint, dass er ganz genau wüsste, was in ihm vorgehen würde.

Als Michael mit Dominik im Fasan essen will, kommt Gerner zu ihm und sie kommen so ins Gespräch. Michael erzählt von der Adoption, die immer noch nicht durch ist und daß er gleich in einer Viertelstunde diesbezüglich einen dringenden Termin hätte. Gerner fragt sich, ob er den Kleinen dahin mitnehmen würde und meint, dass solche grauen Amtsgebäude doch nichts für ein Kind seien. Doch Michael meint, dass ihm wohl nichts anderes übrig bleiben würde, als ihn mitzunehmen, denn schließlich haben die beiden sich ja nur noch. Gerner bietet sich an, solange auf Dominik aufzupassen und Michael willigt schließlich ein. Gerner ist natürlich hin und weg und fängt sofort an, Michaels kleinen Sohn mit der Flasche zu füttern. Patrick ist einfach nur genervt, wie Gerner sich gebärdet, sobald ein Baby in seiner Nähe ist. Und als Gerner Dominik das Jäckchen auszieht, bemerkt er etwas höchst Erstaunliches: Patrick meint gelangweilt, dass es wohl ein Leberfleck sei, aber Gerner hat schon längst gemerkt, dass es genau derselbe Milchkaffeefleck ist, den er auch hat. Für ihn steht fest, er hat jetzt seinen Sohn wiedergefunden. Das musste einfach Felix sein! Um Patrick zu überzeugen, zieht er ebenfalls sein Hemd herunter und zeigt Patrick, dass er denselben Milchkaffeefleck an der linken Schulter hat.

Jo Gerner erkennt, dass Dominik sein Sohn Felix ist


Daniel rennt dem Einbrecher hinterher, ohne zu bemerken, dass sich in derzeit zwei andere auf den Weg machen und sich Zutritt zur Wohnung verschaffen. Als Elisabeth nun wiederkommt, bemerkt sie, dass die halbe Wohnung verwüstet wurde. Auch Daniel ist erstaunt, als er das sieht. Er will aber keinesfalls die Polizei einschalten, ärgert sich aber, dass er es nicht geschafft hat, den ersten Einbrecher zu stellen, da er sich erst noch die Schuhe anziehen musste. Beide verstehen allerdings nicht, was die Einbrecher gesucht haben, denn Schmuck, Geld und Wertgegenstände sind alle noch da. Als Daniel weg ist, kommt "Ludwig" vom Umweltamt wieder und will Elisabeth eine Broschüre über Elektrosmog bringen. Elisabeth ahnt natürlich nicht im Geringsten, dass er einer der Einbrecher ist. Als er so nebenbei über die Katzenstatue herumalbert und sie danach fragt, gibt sie daher bereitwillig Auskunft. Sogar, wo sie sich jetzt gerade befindet, nämlich bei den Richters.


Nach einem Streit mit einem Gast kündigt Milla im Fasan. Er verlangt vernünftigen Whiskey, aber bekommt ihn nicht, nur billigen Fusel. Milla ist das äußerst peinlich und sie meint, der Fasan würde eigentlich nur erstklassige Sachen bieten. Doch Patrick bestätigt ihr hinterher, dass der Gast recht hatte und nichts bekam, weil er eigentlich trinkt. Milla kann nicht mehr länger dort arbeiten, in dem Wissen, ahnungslose Kunden zu betrügen und kündigt. Doch sie bekommt nur Absagen auf ihre Bewerbungen hin, was ihr sehr zu schaffen macht. Nicht einmal Charlie kann sie trösten. Schließlich kommt Patrick wieder und bittet sie inständig, sich ihre Kündigung noch einmal zu überlegen. Er entschuldigt sich für die Sache mit dem Whiskey und macht Milla klar, dass sie unersetzlich ist. Schließlich willigt sie ein und zieht ihre Kündigung wieder zurück.

Charaktere[Bearbeiten]

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Orte[Bearbeiten]

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